Eröffnung des Kongresses im Hotel Elephant Vortrag im Plenum Impuls auf der Bühne Blick in den Kongresssaal Abendveranstaltung im Hotel Elephant Wortmeldung beim Abendessen Gespräch am Abend Impulsvortrag im Unternehmer-Hackathon Tischgruppe bei der Fallarbeit Zehn Tische arbeiten parallel Karten werden ausgelegt Teilnehmer formulieren ihre Ergebnisse Gruppenbild der Teilnehmer
Events · Rückblick

Turnaround­kongress 2026 in Weimar

31. August und 1. September 2026 · Hotel Elephant

Kein Kongress zum Zuhören. Zwei Tage, an denen Unternehmer, Berater, Offiziere und Gründer gemeinsam am Geschäftsmodell der produzierenden Industrie von morgen gearbeitet haben.

Der Kongress

Neudenken unter Druck. Geschäftsmodelle im Ausnahmezustand.

Der Turnaroundkongress ist seit 2013 das Branchentreffen für Sanierung und Restrukturierung. 2026 fand er zum vierzehnten Mal statt, zum zweiten Mal in Weimar, und verstand sich bewusst nicht als Fachtagung, sondern als Zukunftslabor: Industrieunternehmer treffen Experten für Innovation in der Krise und Praktiker aus Kritischer Infrastruktur, Zivilschutz und Verteidigung. Bewusst klein gehalten, familiäre Atmosphäre, direkter Zugang.

GRANTIRO hat den Kongress gemeinsam mit Prof. Dr. Hans Haarmeyer (Deutsches Institut für angewandtes Insolvenzrecht) getragen. Peter Rasenberger und Boris Beckmann haben den zweiten Kongresstag konzipiert und moderiert: den Unternehmer-Hackathon.

Programm auf turnaroundkongress.com

Blick in den Kongresssaal im Hotel Elephant
Lichtsaal im Hotel Elephant, Weimar
Teilnehmer in der Bibliothek
Stadtrundgang, Weimar
„Ihr könnt mehr, als Ihr denkt.“

Die Fähigkeiten stecken schon im Unternehmen.

„Es gibt mehr Bedarf, als Ihr wisst.“

Die Nachfrage aus Kritischer Infrastruktur, Zivilschutz und Verteidigung.

„Wir bringen beides zusammen.“

Das Laborformat des Kongresses.

Impulsgeber

Wer in Weimar auf der Bühne stand.

Prof. Dr. Hans Haarmeyer

Prof. Dr. Hans Haarmeyer

Gastgeber, Gründer des Turnaroundkongress

Tobias Hans

Tobias Hans

Politik trifft Mittelstand

Christian Seel

Christian Seel

Gesamtverteidigung: Souveränität schaffen wir nur gemeinsam

Prof. Dr. Markus Exler

Prof. Dr. Markus Exler

Innovation in Geschäftsmodelle übertragen

Carsten Bleck

Carsten Bleck

Unternehmerrealität: die Transformation von Andernach & Bleck

Peter Rasenberger

Peter Rasenberger

Vom Hidden Champion zum Champion für Souveränität

Prof. Dr. Kristian Giesen

Prof. Dr. Kristian Giesen

Ambidextrie in der Krise

Dr. Benjamin Wolba

Dr. Benjamin Wolba

Defense-Tech: Gründerperspektive von der Front

Prof. Dr. Dr. Stefan Brunnhuber

Prof. Dr. Dr. Stefan Brunnhuber

Der globale Rahmen: wir müssen und können etwas tun

Oberst Matthias Puschnig

Oberst Matthias Puschnig

Die strategische Bedarfsseite aus deutscher Sicht

Annett Hartwecker

Annett Hartwecker

Mit staatlichem Beschaffungswesen erfolgreich umgehen

Nick Sohnemann

Nick Sohnemann

Mit KI strategische Entscheidungen beschleunigen

Durch den Kongress führten Prof. Dr. Hans Haarmeyer, Tobias Hans, Peter Rasenberger und Boris Beckmann.

31. August

Gedanklicher und methodischer Aufbruch

Der erste Tag war kein sanfter Einstieg. Christian Seel, Beauftragter für Gesamtverteidigung und zivil-militärische Zusammenarbeit, setzte den Rahmen: Was der geopolitische Druck konkret für die deutsche Wirtschaft bedeutet. Prof. Dr. Markus Exler zeigte, warum Deutschland Innovation systematisch fürchtet und wie sich diese Angst in gestaltete Geschäftsmodelltransformation verwandeln lässt. Carsten Bleck machte mit seinem metallverarbeitenden Mittelständler Andernach & Bleck den Sprung von der Theorie zur Unternehmerrealität. Peter Rasenberger beschrieb, wie der Wandel vom Hidden Champion zum Champion für Souveränität gelingt. Prof. Dr. Kristian Giesen schärfte den Blick für Ambidextrie, das Alte stabil halten und gleichzeitig das Neue bauen. Dr. Benjamin Wolba (European Defense Tech Hub) erläuterte eindrucksvoll seine Initiative, ein Europäisches Netzwerk für die Lösung von technischen Herausforderungen im Bereich New-Defense zu gründen.

Am Abend wurde Weimar selbst zum Programm: Stadtrundgang und Dinner im Hotel Elephant mit prägenden Tischreden von Prof. Dr. Dr. Stefan Brunnhuber und Oberst Matthias Puschnig.

Impuls auf der Bühne
Impuls im Plenum
Prof. Dr. Dr. Stefan Brunnhuber bei seiner Tischrede
Prof. Dr. Dr. Stefan Brunnhuber
Oberst Matthias Puschnig bei seiner Tischrede
Oberst Matthias Puschnig
1. September

Die Bühne wird zum Labor.

Am zweiten Tag wird nicht nur zugehört. 100 Teilnehmer an zehn Tischen haben je ein fiktives mittelständisches Industrieunternehmen übernommen, vom kleinen Spezialisten bis zum Zulieferer mit 1.000 Mitarbeitern, und es in drei Arbeitsblöcken durch den GRANTIRO Prozess geführt. Analog, mit Karten, Spielfeld und Post-its. Die KI am Tisch hat zugearbeitet, nicht entschieden.

01

Kernkompetenzen

„Ihr könnt mehr, als Ihr denkt.“

Was können die Maschinen, die Menschen und die Prozesse dieses Unternehmens wirklich, jenseits des bisherigen Produkts? Jeder Tisch hebt die Kompetenzen seiner Fallstudie auf die Metaebene.

02

Bedarfs-Matching

„Es gibt mehr Bedarf, als Ihr wisst.“

Bedarfskarten aus Kritischer Infrastruktur, Zivilschutz und Verteidigung treffen auf die Kompetenzen des Tisches. Jede Karte wird begründet, angenommen oder verworfen.

03

Geschäftsmodell

„Wir bringen beides zusammen.“

Entscheidungskarten zu Zielkunden, Ertragsmechanik, operativer Umstellung und Finanzierung verdichten das Match zu einem Umsetzungspfad. Zum Abschluss der Elevator-Pitch jedes Tisches und ein Panel.

Impulse zu jedem Arbeitsblock

Vor jedem Arbeitsblock kam ein Impuls von der Bühne, danach gingen die Impulsgeber an die Tische und diskutierten mit den Teilnehmern.

Impuls von der Bühne vor dem ersten Arbeitsblock
Zu Arbeitsblock 1

Nick Sohnemann

Gründer, FUTURE CANDY

Innovationsarbeit in der Bundeswehr und wie sich strategische Entscheidungen mit KI beschleunigen lassen. Im Anschluss ging an jedem Tisch ein Laptop als Sparringspartner in Betrieb, der die Fallstudie, die Karten und die Methode kannte.

Impuls zur strategischen Bedarfsseite
Zu Arbeitsblock 2

Oberst Matthias Puschnig

ehem. Leiter Sonderstab Ukraine im BMVg

Die strategische Bedarfsseite aus deutscher Sicht: Was tatsächlich gebraucht wird, in welchen Mengen, und wie Beschaffung funktioniert.

Impulsgeber aus der Ukraine
Zu Arbeitsblock 2

Zwei Praktiker aus der Ukraine

Nutzer und Hersteller unbemannter Systeme

Wo Industrie auf den Bedarf an der Front trifft, und wie Partnerschaften mit jungen Herstellern in der Ukraine gelingen. Aus einer Werkstatt wurde eine Serienfertigung, mit Entwicklungszyklen von wenigen Wochen.

Impuls von der Bühne vor dem dritten Arbeitsblock
Zu Arbeitsblock 3

Peter Rasenberger

Mitgründer, GRANTIRO Think&Do Tank

Operative Transformation unter Druck: Was sich in Fertigung, Lieferkette und Organisation wirklich ändert, wenn ein Standort ein neues Geschäftsfeld aufbaut.

Um 15:30 Uhr stellte jeder Tisch sein Unternehmen und seine Ergebnisse vor, fünf Minuten je Tisch. Zum Abschluss ein Panel mit den Impulsgebern.

Dieser Tag ist der GRANTIRO Prozess im Zeitraffer: Am Anfang die Frage, was ein Unternehmen wirklich kann. Am Ende ein Geschäftsmodell, das jemand finanziert.
Boris Beckmann · Partner Strategische Resilienz, GRANTIRO
Zehn Tische arbeiten parallel
Zehn Tische, zehn Fallstudien
Kartenset „Strategische Resilienz“

Ein Spielfeld, 99 Karten, zehn Fallstudien.

Für den Kongress hat GRANTIRO das Planspiel „Strategische Resilienz“ zu einem eintägigen Format verdichtet. Jeder Tisch arbeitete auf einem A0-Spielfeld, das die drei Arbeitsblöcke räumlich anlegt. 99 Karten in acht Sets bilden den Vorrat möglicher neuer Perspektiven: 45 Bedarfskarten beschreiben konkrete Bedarfe aus Kritischer Infrastruktur, Zivilschutz und Verteidigung, 54 Entscheidungskarten liefern die Bausteine für den Umsetzungspfad. Zehn Fallstudien, von der Stanzerei in dritter Generation bis zum Zulieferer mit 1.000 Mitarbeitern, stehen stellvertretend für tausende Unternehmen im Wandel.

Das A0-Spielfeld GRANTIRO Prozess | Case Study
Das SpielfeldA0 auf jedem Tisch: Fallstudie oben links, drei Arbeitsblöcke, feste Zonen für die Kartenstapel.
Bedarfs- und Entscheidungskarten aus dem Kartenset Strategische Resilienz
Das Kartenset99 Karten in acht farbcodierten Sets: Hier Bedarfskarten in Grün und Gold, Entscheidungskarten in Navy.
Fallstudie CS-01 PreForm GmbH
Die FallstudienZehn fiktive Unternehmensprofile mit Selbstbild, Einwänden und Arbeitsauftrag. Hier: eine Stanzerei in dritter Generation.
Tischgruppe bei der Fallarbeit
Die Arbeit am TischAcht bis zwölf Personen je Tisch, gemischt aus Unternehmern, Beratern, Offizieren und Gründern.

Das Kartenset wird auch außerhalb von Kongressen eingesetzt, in moderierten Workshops und in der eigenen Strategiearbeit.

Träger

Transformation und Turnaroundkongress GbR, Erfurt

Prof. Dr. Hans Haarmeyer

Deutsches Institut für angewandtes Insolvenzrecht. Gründer und wissenschaftliche Leitung des Turnaroundkongress.

GRANTIRO Think&Do Tank

Peter Rasenberger und Boris Beckmann. Konzeption und Moderation des Unternehmer-Hackathons.

Programm, Referenten und Anmeldung für den nächsten Kongress:

turnaroundkongress.com